
Das Projekt orientierte sich an den Grundideen eines in Deutschland noch wenig bekannten Ansatzes, der in den USA als ‚Performance Improvement‘ bezeichnet wird (Van Tiem, Moseley & Dessinger, 2012). Dies ist ein Beratungs- und Gestaltungsansatz, der das Ziel verfolgt, die Arbeitsergebnisse – Qualität, Quantität, Kosten und Zeit – von Individuen und Teams durch multidimensionale Interventionsprogramme – d.h. sich in ihrer Zielrichtung ergänzende personale und struktur- bzw. prozessbezogene Maßnahmen – zu verbessern und damit nachhaltig zur Wertschöpfung von Organisationen beizutragen. Maßnahmen zur Verbesserung von Performance sollen dabei stets auf einer systematischen Problem- bzw. Chancenanalyse fußen. Kern dieser Analyse ist die ausführliche Beschreibung von Performance-Treibern und -Barrieren. Hierfür wurden zahlreiche Leitmodelle, Instrumente und Arbeitshilfen entwickelt.
Der nachfolgende Beitrag beschreibt die Entwicklung der Weiterbildungsberatung bei diesem Versicherungsdienstleister: er stellt dar, wie der überarbeitete Prozess aus den Leitmodellen und Instrumenten des Performance Consulting-Ansatzes abgeleitet wurde; ferner zeigt der Beitrag, wie das vorliegende Projekt genutzt wurde, um ein Performance- und erfolgsorientiertes Verständnis von Personalentwicklung zu erarbeiten: