Virtuelle Assessments Beratungsunternehmen in 52 Ländern

Herausforderung: Internationalisierung in der Personalauswahl

Unser Kunde stand Anfang des Jahres 2020 vor der Herausforderung, die globale Diagnostik aufrecht zu erhalten. Die im regionalen Hub etablierten Instrumente zur Personalauswahl (klassische Assessment Center face to face) konnten bis dato nur bedingt auf die weiteren Regionen übertragen werden. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Man lässt keinen Consultant 9 Stunden nach China fliegen, um ein halbtägiges Einzel-Assessment zu realisieren – hier stehen Kosten und Nutzen schlichtweg nicht im Verhältnis. Mit Eintritt der Corona Pandemie war sogar die Aufrechterhaltung der regionalen face to face Assessments gefährdet.

Die Lösung: Virtuelle Quick Assessments

Es brauchte also ein neues, digitales Konzept bei gleichbleibender Qualität. Die Stakeholder aus dem Business ergänzten die Anforderungen: „Es muss möglichst schnell und unkompliziert ablaufen“. Damit erübrigte sich die Variante, das bestehende Format 1:1 in die Digitalisierung zu übertragen – hier hätten die Beobachter jeweils einen ganzen Tag hinter ihrem Laptop verbracht.

Wir nutzten also die sich ergebende Chance, das Assessment insgesamt digitaler zu gestalten und integrierten vollständig digitale Formate unserer Tochterfirma Brooklynmaxx.  

Wir kombinierten die Online Case Study, das Leadership Potential Assessment (Test und Fragebogen) und ein strukturiertes, biografisches Video-Interview, was für verschiedene Zielgruppen maßgeschneidert wurde. Die Netto-Beobachtungszeit verkürzte sich damit auf ein Minimum, da die Beteiligung der Beobachter nur in dem Interview erforderlich ist. Durch die virtuelle Durchführung der Interviews hatten jetzt auch Beobachter aus weit entfernten Regionen die Möglichkeit, ohne Reiseaufwand an einem Assessment teilzunehmen.

Gleichzeitig ergab sich mit diesem neuen Konzept auch die Möglichkeit, die Assessments global auszurollen – die Zeitzonendifferenz als ursprünglicher Show-Stopper erledigte sich hiermit.

Effizienter Zeitplan

Durch die Auslagerung einzelner Verfahrenselemente (Online Case Study & Potential AC) in ein digitales Pre-AC, lassen sich jetzt an dem AC Tag drei Kandidaten abbilden. Im Vergleich zu dem Ursprungs-Format (1-tägige Einzel-ACs) lässt sich also ein deutlicher Effizienz-Gewinn verbuchen.

Damit HR- und Business Beobachter sich ein umfangreiches Bild zu den Kandidaten machen können, wird im Anschluss an die Interviews eine Beobachterkonferenz angesetzt – hier werden dann die Ergebnisse des Pre Assessments konsolidiert und eine Gesamtentscheidung getroffen.